Die Kombination von elektrostatischen und hydrophoben Wechselwirkungen spielt eine Schlüsselrolle an den Grenzflächen zwischen Materialien und Coronaviren. Solche Substanzen können Zellen effizient vor Coronavirus-Infektionen schützen. Bildquelle: Ievgen S. Donskyi
Die Kombination von elektrostatischen und hydrophoben Wechselwirkungen spielt eine Schlüsselrolle an den Grenzflächen zwischen Materialien und Coronaviren. Solche Substanzen können Zellen effizient vor Coronavirus-Infektionen schützen. Bildquelle: Ievgen S. Donskyi - Forscherinnen und Forscher der Freien Universität stellen viruszerreißende Materialien her, die neue antivirale Möglichkeiten gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 eröffnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin haben eine innovative 2D-Nanoplattform entwickelt, mit der die Membranhülle von Coronavirus-Virionen zerstört werden kann. Die neuartige graphenbasierte Nanostruktur kann damit zur Bekämpfung verschiedener Varianten des Coronavirus eingesetzt werden. Der Forschungsgruppe gelang es, Viruspartikel zu zerstören, indem sie die Nanographen mit Polysulfatund Alkylamingruppen kombinierten. ,,Die Studie zeigt, dass die Kombination dualer Funktionalitäten von Polysulfatund Alkylamingruppen auf der kohlenstoffbasierten Nanoplattform eine effiziente Strategie darstellt, die Interaktionen zwischen Material und Virus zu kontrollieren und das Virus sogar zu zerstören", erklärt Rainer Haag von der Freien Universität Berlin. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift small publiziert.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.