Grundlage für Wasserversorgung bei künftigen Weltraummissionen - Veröffentlichung in Nature Astronomy [Bild: Honniball et al]
Grundlage für Wasserversorgung bei künftigen Weltraummissionen - Veröffentlichung in Nature Astronomy [ Bild: Honniball et al] - Die fliegende Sternwarte SOFIA (Stratosphären Observatorium Für Infrarot-Astronomie) hat erstmals den direkten eindeutigen Nachweis von Wassermolekülen auf dem Mond außerhalb des permanenten Schattens an den Mondpolen erbracht. Dem Infrarot-Observatorium der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luftund Raumfahrt (DLR) war es mit dem Instrument FORCAST (Faint Object InfraRed CAmera for the SOFIA-Telescope) gelungen, die Moleküle auf der Südhalbkugel des Mondes zu detektieren. Die Forschungsergebnisse wurden am 26. Oktober 2020 im Fachmagazin Nature Astronomy veröffentlicht. Der wissenschaftliche Betrieb von SOFIA wird auf deutscher Seite vom Deutschen SOFIA-Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert. Seit die Apollo 11 Mission 1969 die ersten Mondgesteine auf die Erde gebracht hat, haben Forschende nach dem eindeutigen Beweis gesucht, dass es Wasser auf dem Mond gibt. Aber die Proben zeigten wie auch die der zahlreichen Folgemissionen keine eindeutigen Hinweise für die Existenz von Wasser auf dem Erdtrabanten. Die Bestätigung kam erst im Jahr 2009 durch das NASA-Instrument Moon Mineralogy Mapper an Bord der indischen Chandrayaan-1 Mission - und dies auch nur für die Region um die Mondpole herum.
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