Die Folgen der Sommerdürre 2018
Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung untersucht Auswirkungen auf Pflanzen, Wälder und Grasland. Die Sommerdürre, die 2018 Mittelund Nordeuropa heimsuchte, hatte schwerwiegende Auswirkungen auf Nutzpflanzen, Wälder und Grasland. Forscherinnen und Forscher der Europäischen Forschungsinfrastruktur Integrated Carbon Observation System (ICOS), darunter auch von der Universität Göttingen, zeigen, welche Auswirkungen dies hatte und welche Lehren daraus zu ziehen sind. Die Ergebnisse von 16 Teilstudien sind als Sonderausgabe in der Fachzeitschrift Philosophical Transactions erschienen. Die interdisziplinären Teams beleuchten in den Studien verschiedene Aspekte. Unter anderem fanden sie heraus, dass die Pflanzen zunächst von den warmen und sonnigen Bedingungen im Frühling profitierten, aber zu wenig Wasser für ihre Wurzeln zur Verfügung hatten, als die sommerliche Hitzewelle einsetzte. Als Folge begannen Graslandflächen zu vertrocknen und zahlreiche Ackerflächen verzeichneten die niedrigsten Erträge seit Jahrzehnten.



