Ja kann denn Physik schön sein?

Olaf Müller über den Schönheitssinn als Triebfeder in der Wissenschaft "Schönheit ist in der Physik genauso gewollt wie in der Kunst." Olaf L. Müller, Videointerview: Dr. Anne Tilkorn Die von den Inhalten losgelöste, unglaubliche Freude über die Schönheit ihrer Ergebnisse, die den Wissenschaftstheoretiker Olaf Müller und einige seiner Kollegen aus der Physik vor Jahren beim Experimentieren erlebten, war es, die sein Interesse an dem Thema Schönheit in den Naturwissenschaften weckte. Was er anfangs für ein Randphänomen gehalten hatte, entpuppte sich alsbald als ,,Haupttriebfeder des physikalischen Forschens". Doch was ist überhaupt schön und kann man objektiv über Schönheit reden? Auch Müller hat keine einfache Formel parat, nach der er Schönheit definieren würde. Doch stellt der Philosophieprofessor einige grundlegende Gesichtspunkte heraus, die mit unterschiedlicher Gewichtung zu unserem Schönheitserlebnis beitragen. Überraschung, Symmetrien und die Einheit in der Vielfalt. Da wäre zum einen der Überraschungseffekt, der auftritt, wenn wir plötzlich etwas Unerwartetes sehen, wenn wir staunend ,,Wow!" ausrufen.
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