Der Klimaerwärmung in der Arktis auf der Spur

Kölner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermessen innerhalb eines Forschungsverbunds ab dem 24. Mai das Innenleben der Wolken über der Arktis. Damit wollen die Meteorologen herausfinden, warum die Temperaturen am Nordpol deutlich stärker steigen als im übrigen Teil der Welt. Die Arbeiten dauern acht Wochen und erfolgen im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichs Transregio 172 'Arktische Klimaveränderungen'. Es ist zu warm in der Arktis. 2016 war das wärmste Jahr seit 100 Jahren. Während die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit Beginn des 20. Jahrhunderts einen weltweiten Temperaturanstieg von rund einem Grad Celsius beobachten, stieg sie in der Arktis um zwei bis drei Grad Celsius.
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