Licht gefangen - für die Computer von morgen

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Licht ist zur Übertragung von Daten bestens geeignet, denn große Mengen an Informationen lassen sich damit in kurzer Zeit übermitteln. Aus der Computerwelt von morgen ist Licht daher nicht wegzudenken. Doch an der Speicherung großer Datenmengen durch optische Systeme hapert es bislang. Während Glasfaserkabel und damit die Datenübertragung durch Licht längst alltäglich sind, werden Daten auf dem Computer nach wie vor elektronisch verarbeitet und gespeichert. Wissenschaftlern aus Deutschland und England ist es nun gelungen, Licht auf einem Chip einzufangen. Sie haben damit den ersten volloptischen, "nicht-flüchtigen" - also dauerhaften - Chip-Speicher entwickelt, der Daten über Jahrzehnte erhalten kann. Besonders attraktiv ist in den Augen der Wissenschaftler die Option, mehrere Bits in einem einzigen, nur einige millionstel Millimeter großen (nanoskaligen) Bauelement zu speichern ("Multi-Level-Speicher").
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