Über den Gipfel Freiheit in all’ihren Dimensionen ist ein zentraler europäischer Wert und ein fundamentales Recht. Die Wissenschaftsfreiheit spielt eine entscheidende Rolle für die Förderung von Innovation, die Erweiterung des Wissens und die Sicherung der Zukunft Europas in Zeiten der Spaltung. Angesichts der komplexen Herausforderungen, vor denen unser Kontinent heute steht - von politischer Polarisierung und geopolitischen Spannungen bis hin zu wirtschaftlichen und Ökologischen Ungleichheiten - stellt sich die Frage: Wie können wir diese Herausforderungen meistern und einen robusten Rahmen für zukünftige Entwicklungen schaffen?
Der Freedom of Research Summit bietet eine Plattform für Reflexion und Ausblick. Unser Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund aus ganz Europa zusammenzubringen, den Dialog mit Vordenkern zu fördern und Lösungen zu erarbeiten, um in Zeiten der Spaltung Brücken zu schlagen.
Diese zweite Ausgabe des Gipfels findet am 5. und 6. November 2025 statt und wird gemeinsam von der Karlspreisstiftung , dem Knowledge Hub der RWTH Aachen und dem Käte Hamburger Kolleg: Cultures of Research (c:o/re) organisiert.
Ihr Beitrag Wir laden Sie ein, die Rolle von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als Brückenbauer in Europa in Ihrem spezifischen Forschungsoder Arbeitsbereich zu reflektieren und die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit in diesem Kontext zu diskutieren. Wir ermutigen Sie, sich mit einem Beitrag am Symposium des Gipfels zu beteiligen, das am 6. November 2025 im SuperC der RWTH Aachen stattfinden wird.
Von besonderem Interesse sind - jedoch nicht ausschließlich - folgende Formate und Themen
- Ansprechende Präsentationen: TED-Talk-ähnliche Pitches, Projektpräsentationen
- Dynamische Diskussionen: Podiumsdiskussionen, Fragerunden mit Experten
- Partizipative Formate: Workshops, Simulationsspiele, Debatten, Fallstudien und mehr
Mögliche Themen
Wissenschaftsdiplomatie- z. B. Wie kann Wissenschaftsdiplomatie die Zusammenarbeit zwischen EU-Mitgliedstaaten, Nachbarregionen und weltweit fördern? Welche Rolle spielt die EU bei der Förderung globaler Forschungspartnerschaften trotz politischer Spannungen?
Europäische Forschungsgemeinschaften, -programme und -projekte
- z. B. Welche Lehren lassen sich aus erfolgreichen grenzüberschreitenden Forschungsinitiativen ziehen? Wie können Finanzierungsstrukturen die Förderung von Innovation und die Stärkung der europäischen Einheit effektiver unterstützen? Vor welchen Herausforderungen stehen Kooperationsprojekte und wie können sie bewältigt werden?
Klimawandel und Klimawissenschaft
- z. B. Wie ist der aktuelle Stand der Klimaschutzbemühungen in Europa? Wie können Forschende und politische Entscheidungsträger die öffentlichkeit in die Bemühungen zum Klimaschutz einbeziehen und zur Teilnahme ermutigen? Wie kann die Klimaforschung die Einheit und gemeinsame Verantwortung in ganz Europa fördern? Wie kann Europa die Führung in der globalen Klimadiplomatie übernehmen?
Wissenschaft vs. Populismus/Polarisierung
- z. B. Wie können Wissenschaftler*innen, politische Entscheidungsträger und Journalisten zusammenarbeiten, um Fehlinformationen und Polarisierung entgegenzuwirken? Wie können Wissenschaft und europäische Werte effektiv in den sozialen Medien kommuniziert werden? Welche Rolle spielt die Wissenschaft bei der Förderung des Dialogs zwischen verschiedenen Regionen, Kulturen und Traditionen?
Wissenschaft und öffentlichkeit/Jugend
- z. B. Welche Verfahren eignen sich am besten für den Wissenstransfer und die Beteiligung der Gesellschaft? Wie lässt sich die Beteiligung an wissenschaftlichen Initiativen effektiv fördern? Wie können die EU und Forschungseinrichtungen die nächste Generation motivieren, sich gemeinsamen Herausforderungen wie dem Klimawandel und der öffentlichen Gesundheit zu stellen?
Wichtige Informationen Bewerbungen sind sowohl individuell als auch im Team mit Kolleginnen und Kollegen möglich. Besonders begrüßen wir Bewerbungen von europäischen Arbeitsoder Forschungsgruppen, die Teilnehmende aus verschiedenen europäischen Ländern vereinen.
Der Gipfel soll eine fundierte Antwort auf die folgenden Fragen liefern: ,,Wie können wir, Europa und die wissenschaftliche Gemeinschaft, in Zeiten der Spaltung Brücken bauen?" und ,,Welche Bedeutung hat die Wissenschaftsfreiheit in diesem Zusammenhang?"
Wird Ihr Beitrag ausgewählt, gestalten Sie ihn gemeinsam mit den Organisatorinnen und Organisatoren des Gipfels. Dabei übernehmen Sie in enger Abstimmung mit uns die Kontaktaufnahme zu Referentinnen und Referenten oder Institutionen sowie die Koordination der Reisevorbereitungen. Bitte beachten Sie, dass zwar keine Honorare für Referierende gezahlt werden, jedoch die Reisekosten übernommen werden.
Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag (einschließlich Informationen zu Ihrer Person, einer 200-300 Wörter umfassenden Zusammenfassung, Ihrem bevorzugten Format und möglichen Referentinnen und Referenten) bis zum 31. März 2025 per E-Mail ein.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Jana Hambitzer
Karina Blommen




