Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln gemeinsam Wirkstoffe gegen die Alzheimerkrankheit
Pharmazeutisches Institut der Universität Tübingen und Industriepartner Teva-ratiopharm erhalten eine Million Euro über Biopharma-Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Forschergruppen von Professor Pierre Koch und Professor Stefan Laufer vom Pharmazeutischen Institut der Universität Tübingen haben sich gemeinsam mit dem Industriepartner Teva-ratiopharm GmbH erfolgreich im Programm ,,BioPharma-Wettbewerb: Neuroallianz" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben. Ihr Verbundprojekt zur Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Behandlung der Alzheimerkrankheit wird in den kommenden drei Jahren mit einer Million Euro gefördert. Koordiniert wird das Projekt ,,Entwicklung neuer Therapien für die Behandlung von Morbus Alzheimer und/oder Multipler Sklerose durch Modulation von oxidativem Stress in Kombination mit neuen selektiven Inhibitoren (Neuro-T8B)" von Juniorprofessor Koch. In Zusammenarbeit mit Teva-ratiopharm wollen die Tübinger Wissenschaftler einen kombinierten Ansatz, bei dem sie gleichzeitig an zwei verschiedenen Stellen mit Wirkstoffen in den Gehirnstoffwechsel eingreifen, bis hin zu präklinischen Studien prüfen. So soll sich in drei Jahren abschätzen lassen, ob das Konzept für die Weiterentwicklung zu einer Alzheimertherapie aussichtsreich ist.




