Tiefer Blick ins All: Wie diese künstlerische Darstellung andeutet, wird das James Webb Space Telescope die frühe Kindheit des Kosmos ebenso in den Fokus nehmen wie die Atmosphäre von Planeten bei fernen Sternen.
Tiefer Blick ins All: Wie diese künstlerische Darstellung andeutet, wird das James Webb Space Telescope die frühe Kindheit des Kosmos ebenso in den Fokus nehmen wie die Atmosphäre von Planeten bei fernen Sternen. ESA /ATG medialab - Es ist das größte, je im All stationierte Observatorium: Am 24. Dezember soll das sechseinhalb Tonnen schwere James Webb Space Web Space Telescope vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana mit einer Rakete vom Typ Ariane 5 zu seiner Mission aufbrechen. Mehr als eine Million Kilometer von der Erde entfernt wird es seinen Beobachtungsposten beziehen und in den nächsten Jahren so tief und so scharf ins Universum spähen wie kein Fernrohr zuvor. Was sind die Besonderheiten der kosmischen Sternwarte? Und welche Technik ,,Made in Germany" trägt sie an Bord? Fragen an Oliver Krause, der am Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie ein Team leitet, das maßgeblich an dem Weltraum-Teleskop mitgearbeitet hat. Herr Krause, das James Webb Space Telescope (JWST) wird immer wieder als ,,Hubble-Nachfolger" bezeichnet. Dabei gibt es gravierende Unterschiede. Welche sind das? Oliver Krause: Zunächst einmal besitzt das James-Webb-Weltraumteleskop einen deutlich größeren Hauptspiegel als Hubble - sechseinhalb im Vergleich zu knapp zweieinhalb Meter Durchmesser.
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