Nanostrukturierte Oberfläche mit Erkennungselementen (Quelle: IPTC, Universität Tübingen)
Wissenschaftler der Universität Tübingen sind am internationalen Projekt ,,INSTANT" beteiligt: Hier wird ein Sensor entwickelt, mit dem sich Nanopartikel in Produkten nachweisen lassen. Sie sind in Kosmetika und Wandfarben versteckt und halten sogar Obst frisch: Wegen ihrer antimikrobiellen Eigenschaften kommen winzige Nanopartikel in immer mehr Produkten zum Einsatz. Ihre Risiken und Nebenwirkungen sind aber bisher nur wenig erforscht. Wissenschaftler der Universität Tübingen sind deshalb an dem internationalen Projekt ,,INSTANT" beteiligt, das sich mit dem Nachweis von Nanopartikeln beschäftigt. Zehn Partner aus sechs Ländern arbeiten bei INSTANT (Innovative Sensor for the fast Analysis of Nanoparticles in Selected Target Products) an der Entwicklung eines Sensors, der auch in komplexen Medien wie Milch oder Blut eine schnelle und kosten-effiziente Vermessung von Nanopartikeln ermöglicht. Optische und elektrochemische Verfahren sollen kombiniert werden, um die Eigenschaften solcher Partikel schnell zu klassifizieren und für die Teilchen charakteristische Größen zu ermitteln. In Tübingen entwickeln das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie ( Günter Gauglitz) der Universität und die Ausgründung ,,Biametrics" innovative markierungsfreie Sensoren zum Nachweis biomolekularer Wechselwirkungen im Bereich Gesundheitskontrolle, Nahrungsmittelüberwachung und Umweltanalytik.
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