Zwei Flaggen, ein Land - auch mehr als 30 Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gravierend. Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
Zwei Flaggen, ein Land - auch mehr als 30 Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gravierend. Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena) - Die Innovationsaktivitäten im Osten Deutschlands sind vor allem auf Leuchtturmregionen konzentriert, wie Dresden oder - hier im Bild - Jena. Die Wiedervereinigung war mit vermehrter Innovationstätigkeit sowohl in Ostals auch in Westdeutschland verbunden. Allerdings haben die ,,alten" Bundesländer von dem Zusammenschluss wesentlich stärker profitiert als die Regionen in der ehemaligen DDR. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der Universitäten Groningen und Utrecht hervor. Die Analysen machen insbesondere deutlich, dass sich die Intensität der Innovationsaktivitäten im Westen seit Mitte der 1990er deutlich besser entwickelt als im Osten - der Osten fällt im Innovationsbereich also immer stärker zurück. Die Arbeit entstand im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes, das sich mit den Folgen der deutsch-deutschen Teilung auf regionale Unterschiede zwischen Ostund Westdeutschland im Innovationsbereich beschäftigt.
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