Wenn die Haut quält

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Im Labor der Dermatologie: Dr. Rösner (vorne) mit Li, Prof. Werfel und Traidl (v
Im Labor der Dermatologie: Dr. Rösner (vorne) mit Li, Prof. Werfel und Traidl (von links). Copyright: Imke Arning
Im Labor der Dermatologie: Dr. Rösner (vorne) mit Li, Prof. Werfel und Traidl (von links). Copyright: Imke Arning Neurodermitis und Schuppenflechte: RESIST-Team erkundet Ort und Art der Aktivität von Immunzellen Stand: 18. Oktober 2022 Viele Menschen leiden an Neurodermitis (atopische Dermatitis) oder Schuppenflechte (Psoriasis). Diese bislang nicht heilbaren chronisch-entzündlichen Erkrankungen können aufgrund des quälenden Juckreizes und der Stigmatisierung bei schweren Formen zu einem deutlichen Verlust der Lebensqualität führen. Forschende des Exzellenzclusters RESIST haben nun unter Einsatz modernster Technologien wie T-Zellrezeptorund Einzelzell-RNA-Sequenzierungen anhand von Hautbiopsien und Blutproben von Patientinnen und Patienten eine Reihe neuer Erkenntnisse mit möglicher klinischer Relevanz erlangt. Diese haben sie in der Fachzeitschrift Allergy, das derzeit in der Sparte Allergologie führende Publikationsorgan, in zwei Artikeln veröffentlicht. Zu den Hauptautoren gehören Dr. Bowen Zhang aus der Arbeitsgruppe von Yang Li, Zentrum für Individualisierte Infektionsmedizin und TWINCORE, sowie Dr. Lennart Rösner und Stephan Traidl aus dem Team von Thomas Werfel, MHH-Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie. Bereits bekannt war, dass sowohl bei der Schuppenflechte als auch bei Neurodermitis T-Zellen des Immunsystems aus dem Blut in die Haut einwandern und dort die Entzündung vorantreiben.
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