Universität Tübingen an der Entwicklung individueller Impfstoffe zur Behandlung von Patienten mit Hirntumoren beteiligt
Im EU-finanzierten Konsortium GAPVAC bündeln 14 europäische und US-amerikanische Einrichtungen ihre Aktivitäten. Ein hoch innovatives Projekt zur Entwicklung einer neuen Klasse von Krebsimpfstoffen, die in der Behandlung von Patienten mit Hirntumoren eingesetzt werden sollen, geht an den Start: Dazu haben sich 14 Biotechnologiefirmen und Forschungseinrichtungen unter dem Namen GAPVAC (Glioma Actively Personalized VAccine Consortium - Konsortium für die individuelle aktive Impfung gegen Hirntumore) zusammengeschlossen. GAPVAC wird über das 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union mit sechs Millionen Euro gefördert. Die Arbeitsgruppe von Professor Hans-Georg Rammensee vom Interfakultären Institut für Zellbiologie (IFIZ) der Universität Tübingen wird im Wirkstoffpeptidlabor der Medizinischen Fakultät die Herstellung der individuellen Impfstoffe übernehmen. Das Konsortium GAPVAC wird von der immatics biotechnologies GmbH, einem Spin-off-Unternehmen der Universität Tübingen aus der Abteilung von Professor Rammensee mit Sitz in Tübingen und München, und der BioNTech AG in Mainz koordinierend geleitet. Beide Firmen widmen sich der Entwicklung von Krebstherapien über einen Ansatz mit Biomarkern.




