Universität tritt Bericht über Studierendenzahlen entgegen

Kein dramatischer Rückgang bei den Einschreibungen - Änderung in der Statistik führt zu falschen Schlussfolgerungen. Die Universität Tübingen hat einen Zeitungsbericht über eine dramatisch gesunkene Zahl von Einschreibungen dementiert. ,,Ein Bericht, wonach mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 die Zahl der Studienanfänger insgesamt um 25 Prozent gesunken sei und die Zahl der ausländischen Erstsemester sogar um 75 Prozent, entbehrt jeglicher Grundlage", erklärte der Rektor der Universität, Professor Bernd Engler, am Dienstag. Die Universität gehe langfristig von einem allmählichen Rückgang bei der Zahl der  Studienanfänger (Neuund Ersteinschreibungen) sowie bei der Gesamtzahl der Studierenden aus. Hier mache sich unter anderem die demografische Entwicklung bemerkbar. Kurzfristig seien aber keine dramatischen Entwicklungen zu erwarten. ,,Dies gilt auch für die Gruppe der ausländischen Studierenden, obwohl das Land Baden-Württemberg ab diesem Wintersemester Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern eingeführt hat", betonte Engler.
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