
Als Prorektor von 1980 bis 1986 und als Rektor von 1987 bis 1990 hatte Prof. Effenberger entscheidenden Anteil am Aufund Ausbau neuer Technologien an der Universität Stuttgart. Zu seinen Verdiensten zählen die Realisierung des Zentrums für Bioverfahrenstechnik, der Aufbau der Institute für Bildschirmtechnik sowie für Lasertechnik sowie die Gründung des Zentrums für Solarenergie und Wasserstofftechnologie (ZSW) Stuttgart/Ulm.
Zudem setzte sich Effenberger für die Finanzierung und den Bau des Hysolar-Gebäudes, für die Sicherung des Studiengangs Sportwissenschaft und den Bau der Sportanlagen auf dem Campus Vaihingen ein. Für den Bau des Internationalen Begegnungszentrums (IBZ) warb er mindestens drei Millionen Mark an privaten Mitteln ein. Auch die Profilierung der Informatik durch die Einrichtung des Instituts für Parallele und Verteilte Systeme sowie der Aufbau des Windkanals am Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) tragen Effenbergers Handschrift. Seine Arbeiten im Bereich der Chemie von Aromaten und Heterozyklen sowie der molekularen Elektronik fanden internationale Beachtung.
Als engagierter Hochschullehrer, inspirierender Mentor und herausragender Wissenschaftler prägte Prof. Franz Effenberger Generationen von Studierenden, Mitarbeitenden sowie Kolleginnen und Kollegen.
Prof. Franz Effenberger hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen ist.



