Siri Hustvedt und Vittorio Gallese bei der Tübinger Poetik-Dozentur

Siri Hustvedt (Foto: Marion Ettlinger) und Vittorio Gallese (Foto: privat).
Siri Hustvedt (Foto: Marion Ettlinger) und Vittorio Gallese (Foto: privat).
US-amerikanische Schriftstellerin begegnet italienischem Neurowissenschaftler - Jubiläumsveranstaltung im November 2016 - 20 Jahre Poetik-Dozentur. Die Schriftstellerin Siri Hustvedt und der Neurowissenschaftler Professor Vittorio Gallese sind die diesjährigen Gäste der Tübinger Poetik-Dozentur. 'Siri Hustvedt ist in den vergangenen Jahren ohne Zweifel eine der wichtigsten US-amerikanischen Schriftstellerinnen geworden', sagt Dorothee Kimmich, Professorin für Literaturwissenschaft und Kulturtheorie an der Universität Tübingen: 'Sie verbindet die Tradition des amerikanischen Realismus mit einer großen reflexiven Kraft.' Dies werde nicht nur in ihren Romanen deutlich, sondern mehr noch in ihren Essays über Ästhetik, Neurowissenschaften und Psychologie. 'Die Begegnung von Hustvedt und Gallese im Rahmen der Poetik-Dozentur verspricht einen außerordentlich interessanten Austausch', sagt Kimmich. 'Galleses Arbeiten bieten nicht nur ein Modell zur Erklärung menschlicher Interaktion und Lernprozesse, sie geben uns auch Hinweise, warum Menschen fiktionale Erzählungen brauchen.' Der Neurowissenschaftler habe mit seiner Forschung Grundlegendes zu einer zeitgenössischen ästhetischen Theorie beigetragen, die künstlerische Nachahmung als existentielle Form menschlicher Wahrnehmung und menschlicher Erkenntnis beschreibe. Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield im US-Bundesstaat Minnesota als Tochter einer Norwegerin und eines US-Amerikaners norwegischer Herkunft geboren. Ihr Vater unterrichtete norwegische Sprache und Literatur am St. Olaf College in Northfield, wo auch Siri Hustvedt 1977 ein Bachelorstudium der Geschichte abschloss.
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