Christoph Steinbeck Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Internationales Forschungsteam entwickelt Programm zur Vorhersage neuer Wirkstoffe. Wirkstoffe, die von bestimmten Bakterien hergestellt werden, sind oftmals noch schwieriger aufzuspüren als die Bakterien selbst. Denn Mikroben stellen manche Naturstoffe nur dann her, wenn sie sie benötigen - etwa um andere Bakterien abzuwehren. Forscher der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben nun zusammen mit Kooperationspartnern eine Webanwendung veröffentlicht, die vorhersagen kann, welche Wirkstoffe das sein könnten. Dieses ,,Vorhersage-Tool" ist wichtiger Bestandteil des wissenschaftlichen Papers, das ein internationales Team mit Jenaer Beteiligung heute im Fachmagazin ,,Nature Chemical Biology" veröffentlicht hat. Von der Gensequenz zum Wirkstoff. Die Webapplikation mit dem Namen ,,TransATor" sagt die Struktur von sogenannten Polyketiden voraus.
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