Sammelband zur Universität Tübingen im Nationalsozialismus erschienen

Erstes Hissen der Hakenkreuzfahne auf der Neuen Aula am 9. März 1933. Fotograf:
Erstes Hissen der Hakenkreuzfahne auf der Neuen Aula am 9. März 1933. Fotograf: Privat; Vorlage: UAT S 21/62 (E).
Sammelband zur Universität Tübingen im Nationalsozialismus erschienen. Wichtige neue Detailstudien über Täter, Opfer, geistige Drahtzieher und Mitläufer. Unter dem Titel 'Universität Tübingen im Nationalsozialismus' ist soeben ein umfangreicher Sammelband von 1136 Seiten im Franz Steiner Verlag erschienen. Er gibt den gegenwärtigen Forschungsstand zum Thema wieder und enthält zahlreiche neue Details und neue Perspektiven zur Geschichte der Universität während der nationalsozialistischen Diktatur. Der Band umfasst Studien zum Alltag an der Universität, zu Verbrechen und zu Personen, zu einschlägigen Themen des Nationalsozialismus sowie Studien der Aufarbeitung dieser Zeit nach 1945. Der Band wird herausgegeben von Prof. Dr. Urban Wiesing, Lehrstuhl für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen und Vorsitzender des 2001 gegründeten Arbeitskreises 'Universität Tübingen im Nationalsozialismus', Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, Direktor der Universitätsbibliothek der LMU München, Dr. Bernd Grün, Lehrer in Ludwigsburg, Privatdozent Dr. Horst Junginger, Religionswissenschaftler an der Universität Tübingen, und Dr. Susanne Michl, Universität Greifswald. Vorbeimarsch von SA-Studenten.
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