© Thomas Heran A. / Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
Steinkorallen nutzen einen raffinierten körpereigenen Ventilator, um sich vor Umweltstress zu schützen. Thomas Heran A. Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz- Zentrum für Polar- und Meeresforschung - Sterbende Riffe und einstmals bunte Korallenstöcke, die jede Farbe verloren haben: Der Klimawandel setzt den Architekten der Unterwasserstädte massiv zu. Die sogenannte Korallenbleiche greift durch das wärmer werdende Wasser immer weiter um sich. Doch nicht alle Korallen reagieren darauf gleich empfindlich. Ein internationales Team um Soeren Ahmerkamp vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen sowie Cesar Pacherres und Moritz Holtappels vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polarund Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven hat nun eine mögliche Erklärung: Mithilfe von winzigen Flimmerhärchen können Korallen die Strömungsverhältnisse in ihrer Umgebung beeinflussen und sich so vor schädlichen Sauerstoffkonzentrationen schützen. Korallenriffe gehören nicht nur zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde, sondern auch zu den wirtschaftlich wichtigsten. ,,Sie spielen zum Beispiel eine große Rolle für die Fischerei und den Tourismus", sagt Moritz Holtappels.
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