Kiwi-Papyrus des Künstlers Alfons Koller. Foto: Botanischer Garten der Universität Tübingen
Die vielbesuchte Ausstellung ,,Papier & Pflanze" im Botanischen Garten der Universität Tübingen geht am Sonntag, den 10. Februar zu Ende. Um 14 Uhr findet deshalb im Foyer der Schauhäuser eine Finissage statt. Barbara Proksch spricht über Tüftler und Erfinder, die ab der Mitte des 18. Jahrhunderts allerlei Versuche anstellten, um aus unterschiedlichsten Pflanzenarten Papier herzustellen und damit die Voraussetzungen für die moderne Papierherstellung schufen. Porträtiert werden unter anderen Jacob Christian Schäffer, Justus Clapproth und Friedrich Gottlob Keller. Zwei ganz unterschiedliche Seiten von Papier stellen der Künstler Alfons Koller und die Studierendengruppe Papierpilz mit ihren Werken und Produkten vor. Koller, der seine künstlerischen Wurzeln sowohl in Stuttgart als auch in Chicago hat, stellt mittels der alten Papyrus-Methode ,,Veggiepaper" her, dessen Strukturen aus Früchten und Gemüsen faszinieren und immer appetitlich aussehen.
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