Matthias Hagen Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Matthias Hagen Foto: Anne Günther (Universität Jena) - Etwas im Web zu suchen, gehört für die meisten zum Alltag. Doch welche Fragen werden den Suchmaschinen gestellt? Und wie gut sind die Antworten? Damit beschäftigen sich Matthias Hagen und seine Arbeitsgruppe. Der 43-jährige gebürtige Ilmenauer forscht als neu berufener Professor für Datenbanken und Informationssysteme an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Hagen sagt, dass Suchmaschinen zwar in vielen Fällen schnell und unkompliziert helfen: ,, Aber wir können die Suchergebnisse in bestimmten Szenarien schon oft noch verbessern! " - Wie antworten Suchmaschinen und was erwarten Menschen?. Auf viele Anfragen liefern die großen Suchmaschinen heutzutage sehr kurze direkte Antworten, die dann jedoch oft nicht alle verfügbaren Fakten, Meinungen und Argumente berücksichtigen ", sagt Hagen. Im Zusammenhang mit vergleichenden Suchanfragen (etwa: Sind Katzen oder Hunde die ,,besseren" Haustiere?) beschäftigt er sich seit 2018 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt mit Antworten auf Fragen, für die Menschen eher nach Erklärungen und Argumenten suchen, statt einzelner Behauptungen. Unter dem Titel ,,Beantwortung von vergleichenden Fragen mit Argumenten" geht es darum, das Web als Wissensquelle zu komplexen Vergleichen nutzbar zu machen.
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