’Nach dem 7. Oktober: Antisemitismus, Rassismus und die deutsche Debatte’
Die Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung der Freien Universität Berlin lädt am Montag, 29. Januar 2024, von 10 bis 12.30 zu einer öffentlichen Vorlesung der beiden Expert*innen für jüdisch-muslimischen Dialog und FAZ-Kolumnist*innen Meron Mendel und Saba-Nur Cheema ein. Die Open Lecture trägt den Titel ,,Nach dem 7. Oktober: Antisemitismus, Rassismus und die deutsche Debatte" und ist der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe mit mehreren Workshops gegen Antisemitismus und Rassismus, die jeweils auf die Zielgruppe Studierende, Lehrende und Beschäftigte ausgerichtet sind. In ihrem Vortrag werden Meron Mendel und Saba-Nur Cheema - vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Ereignisse - der Frage nachgehen, welche Reaktionen der 7. Oktober in der deutschen Gesellschaft auslöst und warum der Nahostkonflikt so viel Emotionalität und Aggressivität hervorbringt. Zugleich sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die Debatte aus Ihrer Perspektive differenzierter geführt werden kann. Saba-Nur Cheema wurde in Frankfurt geboren, studierte Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie war Mitglied des Unabhängigen Expertenkreises zu Muslimfeindlichkeit der Bundesregierung und forscht aktuell zu Antisemitismus unter Kindern. Meron Mendel wuchs in Israel auf, studierte in Haifa und München Pädagogik und Jüdische Geschichte, promovierte in Frankfurt und ist heute Professor für Soziale Arbeit und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank.

