Literatur im digitalen Zeitalter bei der Tübinger Poetik-Dozentur 2015

Vom 23. bis 27. November sind Kathrin Passig und Clemens J. Setz zu Gast an der Universität Tübingen Von Staatsquallen, Strahlenkatzen und Literatur: Zur Tübinger Poetik-Dozentur sind in diesem Jahr mit Kathrin Passig und Clemens J. Setz zwei Autoren eingeladen, die mit den Möglichkeiten des World Wide Web experimentieren. Beide verbindet das Nachdenken darüber, wie sich Schreiben und Literatur im digitalen Zeitalter wandeln.   ,,Wir wollen eine Brücke zu neuen Formen literarischer Produktion schlagen", erklärt Professorin Dorothee Kimmich, Leiterin der Poetik-Dozentur. ,,Kathrin Passig und Clemens J. Setz fragen beide nach dem schöpferischen Potential von Texten im Internet, nach neuen Formen der Autorenschaft und anderen Möglichkeiten, Literatur zu rezipieren." Beide stünden stellvertretend für eine neue Generation von Autoren, die versuche, ein Publikum, das für sich für tradierte literarische Formen kaum oder gar nicht interessiere, über neue Kommunikationsformen zu erreichen. ,,Trotz neuer Ausdrucksformen geht bei Autoren wie Kathrin Passig oder Clemens J. Setz nichts an literarischer Substanz verloren, weil sie die digitalen Möglichkeiten mit einer hohen Kreativität verbinden", sagt Kimmich. Kurzbiografien:. Clemens J. Setz, geboren 1982, lebt und schreibt in Graz.
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