An der Universität Jena werden nachhaltige, intelligente Kunststoffen erforscht. Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
An der Universität Jena werden nachhaltige, intelligente Kunststoffen erforscht. Foto: Jens Meyer (Universität Jena) - Jenaer Forschungsgruppe erhält zwei Millionen Euro zur Erforschung intelligenter, wiederverwertbarer Kunststoffmaterialien Light Nachhaltige Kunststoffe, die sich selbst heilen, intelligente Eigenschaften aufweisen und bei Bedarf recycelt werden können, werden künftig an der Friedrich-Schiller-Universität Jena erforscht. Ein entsprechendes Projekt koordiniert durch den Chemiker und Materialwissenschaftler Ulrich S. Schubert wird dazu mit zwei Millionen Euro von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert. Reparieren wir in Zukunft Kratzer mit dem Haartrockner?. ,,Stellen Sie sich zerkratzte Oberflächen von Wohnungsmöbeln vor, zum Beispiel in der Küche" , beschreibt Schubert ein mögliches Einsatzgebiet dieser intelligenten Kunststoffe. ,,Sie erwärmen die entsprechende Oberfläche einfach - etwa mit einem Haartrockner - und sie sieht nicht nur wieder aus wie neu, sondern sie ist neu." Die sogenannten Vitrimere sollen Gebrauchsgegenstände nicht nur langlebiger machen, sodass sie seltener ersetzt werden müssen - und damit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Sie können auch leichter wiederverwertet werden.
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