’Kunst und Kult’: Präkolumbische Ausstellung im Museum der Universität Tübingen

Das Museum Alte Kulturen der Universität Tübingen MUT zeigt in einer neuen Ausstellung Artefakte verschiedener mesound südamerikanischer Kulturen, wie der Maya, der Zapoteken, der Chavin oder Chimú. Die 23 Artefakte werden damit das erste Mal der öffentlichkeit präsentiert. Ihr Alter reicht von etwa 1000 Jahren vor unserer Zeitrechnung bis zum frühneuzeitlichen Auftreten der Europäer in Amerika um 1500. Die Objekte wurden dem Museum von Claus Pelling und Marie Luise Zarnitz in deren Nachlass vermacht.

Zur Eröffnung der Ausstellung ,,Kunst und Kult. Die Altamerikasammlung der Universität Tübingen aus dem Nachlass Pelling Zarnitz" am Donnerstag, 12. Dezember 2024, um 19 Uhr im Schloss Hohentübingen, sind Pressevertreterinnen und -vertreter wie auch die interessierte öffentlichkeit eingeladen.

Die beiden Stifter Priv.-Doz. Dr. Claus Pelling und h.c. Marie Luise Zarnitz waren renommierte Sammler auf den Gebieten der Maya-Artefakte, der byzantinischen Bleisiegel, der altägyptischen Kunst und der is-lamischen Numismatik. Ihr Ziel war es, diese oft wenig bekannten Kulturen einem interessierten Publikum zugänglich zu machen. Sie gaben den Anstoß zur Gründung der Forschungsstelle für Islamische Numismatik an der Universität Tübingen und beteiligten sich daran, deren Münzsammlung, die weltweit zu den größten gehört, zu erweitern und zu verbessern. Die testamentarische Auflage für das Erbe sieht die Ausstellung der Artefakte mit einer Buchpublikation sowie die spätere Dauerpräsentation im Museum Alte Kulturen der Universität auf Schloss Hohentübingen vor.

Programm der Ausstellungseröffnung:

Monique Scheer
Prorektorin der Universität Tübingen
Begrüßung

Thomas Finkenauer
Vorsitzender der Pelling-Zarnitz-Stiftung
Zur Stiftung Pelling Zarnitz und zum Vermächtnis der altamerikanischen Objekte an die Universität

Dr. h.c. Nikolai Grube
Altamerikanist am Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Universität Bonn
Die polychrome Keramik der Maya

Ernst Seidl
Direktor des Museums der Universität Tübingen
Einführung in die Ausstellung und Dank