Drei verschiedene küstennahe riffbildende Korallen im Grossen Barriere Riff in Australien. Sie sind mit einer 2 Millimeter dünnen Sedimentschicht bedeckt. Das Sediment ist von Land über Flüsse in das Korallenriff eingetragen worden. [weniger]
Erosion in tropischen Küstenregionen führt zum schnellen Tod der Korallen. Die Farbigkeit, Vielfalt und Exotik der tropischen Korallenriffe fasziniert viele Menschen weltweit. Und doch sind es die Folgen unserer Zivilisation, die dieses fragile Ökosystem bedrohen durch Klimaerwärmung, Sauerstoffmangel und Ozeanversauerung. Fortschreitende Industrialisierung, Waldrodungen und intensive Landwirtschaft in küstennahen Gebieten führen zu Erosion und verändern die Lebensbedingungen im Meer dramatisch. Jetzt haben Bremer Forscher vom Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie im Team mit Kollegen aus Australien, dem Sultanat von Oman und Italien untersucht, woran die Korallen sterben. Demnach startet Sauerstoffmangel zusammen mit einer Versauerung der Umgebung eine Kettenreaktion, die zum Absterben der Korallen führt. Riffbildende Steinkorallen siedeln in flachen, lichtdurchfluteten tropischen Küstengewässern zwischen 30 Grad Nord und 30 Grad Süd.
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