Juli Zeh bei der 15. Tübinger Mediendozentur
Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin spricht über die Macht von Stimmungen und die Zukunft der Demokratie. Regierungskrisen, der drohende Zerfall Europas, der Aufstieg von Populisten, der Vertrauensverlust in Medien und Politik, die spürbare Polarisierung der Kommunikationsverhältnisse - die gesellschaftliche Mitte scheint an Einfluss zu verlieren, die Attraktivität und Ausstrahlung liberaler Demokratien schwindet. Oder ist unsere Situation in Wahrheit viel besser als die Stimmung? Wird die Lage des Landes in einem eigenwilligen Zusammenspiel aus medialer Zuspitzungslust, populistischer Vereinfachung und einer diffusen Verdrossenheit der Allgemeinheit künstlich schlecht geredet? Diesen Fragen widmet sich die Schriftstellerin Juli Zeh in der 15. Tübinger Mediendozentur am Donnerstag, den 12. Juli 2018, um 18. Uhr im Festsaal der Universität (Neue Aula, Geschwister Scholl Platz). Die interessierte Öffentlichkeit und Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.




