Jedem Max-Planck-Institut sein Biotop

Junge Turmfalken kurz vor dem ersten Ausflug. Nachdem der Nistkasten Ende März a
Junge Turmfalken kurz vor dem ersten Ausflug. Nachdem der Nistkasten Ende März am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie montiert worden war, zog vier Wochen später ein Turmfalken-Paar ein und zog vier Jungtiere groß. © MPI f. biophysikalische Chemie/ Carmen Rotte
Junge Turmfalken kurz vor dem ersten Ausflug. Nachdem der Nistkasten Ende März am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie montiert worden war, zog vier Wochen später ein Turmfalken-Paar ein und zog vier Jungtiere groß. MPI f. biophysikalische Chemie/ Carmen Rotte - Das Biodiversum am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie ist ein Leuchtturmprojekt für mehr Artenvielfalt ,,Jeder Gemeinde ihr Biotop" - das ist Peter Bertholds Leitspruch, ehemals Direktor am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell. Angesichts des dramatischen Rückgangs von Insekten, Vögeln und vieler anderer Tiergruppen in Deutschland hat Berthold zusammen mit der Heinz-Sielmann-Stiftung mit dem Biotopverbund Bodensee gezeigt, wie ein Netz von Biotopen das Artensterben aufhalten kann. ,,In Deutschland gibt es ja aber nicht nur Gemeinden, sondern auch Max-Planck-Institute - warum also das Motto nicht abwandeln in ,,Jedem Max-Planck-Institut sein Biotop" ", dachte sich Herbert Jäckle nach einem Vortrag Bertholds beim Göttinger Literaturherbst 2018. Der emeritierte Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und früherer Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft brachte damit den Stein ins Rollen für eine umfassende Umgestaltung des Institutsgeländes im Sinne des Naturschutzes. ,,Und wie es sich für ein Max-Planck-Institut gehört, begleiten wir das Projekt wissenschaftlich: Damit wir den Erfolg unserer Maßnahmen Überprüfen können, haben Fachleute alle Fledermaus-, Vogel-, Insektenund Pflanzenarten rund ums Institut vor Baubeginn erfasst und werden dies auch die nächsten Jahre für uns Übernehmen", berichtet Jäckle.
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