Inventur der Proteine

Florian Meier baut am Klinikum eine Arbeitsgruppe für Funktionelle Proteomanalys
Florian Meier baut am Klinikum eine Arbeitsgruppe für Funktionelle Proteomanalyse auf. Foto: Michael Szabó/UKJ
Florian Meier baut am Klinikum eine Arbeitsgruppe für Funktionelle Proteomanalyse auf. Foto: Michael Szabó/UKJ - Florian Meier baut die funktionelle Proteomanalyse als Technologieplattform für translationale Forschung am Universitätsklinikum auf Die Serviceingenieure sind eben erst fertig geworden mit dem Aufbau eines Hochleistungsmassenspektrometers im Forschungszentrum des Klinikums in Lobeda. Diese Analysetechnik der neuesten Generation ist das Arbeitsgerät von Florian Meier, der die neue Juniorprofessur für funktionelle Proteomanalyse an der Medizinischen Fakultät der Universität Jena innehat. Der Biochemiker etabliert mit seiner Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum eine Methodik der Proteomanalyse, die in einer einzelnen Probe mehrere tausend Proteine gleichzeitig erfassen kann. Zu dem Verfahren gehören eine hochspezialisierte Probenvorbereitung, die die Eiweißmoleküle erst für die massenspektrometrische Messung verfügbar macht, und eine aufwendige bioinformatische Auswertung. Während das Genom quasi das Rezeptbuch für die Proteine darstellt, erfassen wir mit der Proteomanalyse, welche Enzyme, Signaleiweiße und Strukturproteine wirklich gekocht wurden und wie viele davon ", erklärt Meier. Das erlaubt, Proteomprofile von Zellen oder Gewebeproben zu vergleichen, Signalwege zu analysieren und ganze Netzwerke von Protein-Protein-Wechselwirkungen aufzuklären.
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