Informationen zu der Diskussion über externe Gästehäuser der Universität Tübingen

Derzeit kursieren Gerüchte und unvollständige Informationen über einen Verkauf der externen Gästehäuser ,,Waldhotel Zollernblick" und ,,Berghaus Iseler" der Universität Tübingen. Aus der Universität selbst, aber auch von außerhalb fragen Interessierte bei der Universitätsleitung nach, was konkret geplant sei, warum an einen Verkauf gedacht werde, und bekunden ihr Interesse an einem Weiterbetreiben der in Freudenstadt-Lauterbad und Oberjoch in der Nähe der österreichischen Grenze gelegenen Gästehäuser durch die Universität. Das Rektorat der Universität Tübingen kann das Interesse an einem Weiterbetreiben der landschaftlich wunderschön gelegenen Gästehäuser gut verstehen; es ist allerdings gezwungen, darauf zu achten, dass die der Hochschule zur Verfügung gestellten Gelder primär für das Betreiben ihres Kerngeschäftes Lehre und Forschung ausgegeben und nicht zweckentfremdet werden. Dabei darf das Rektorat weder eine kritische Stellungnahme und Handlungsaufforderung des Rechnungshofes noch die seit Jahren abnehmenden Belegungszahlen für wissenschaftliche Tagungen und Seminare in den externen Gästehäusern ignorieren. Es kann auch nicht Aufgabe einer Universität sein, für externe Einrichtungen und für Personen zu privaten Zwecken ein Gästehaus zu betreiben. Im Jahr 2012 beispielsweise wurde das Gästehaus Oberjoch zu rund 60 % von Externen und zu rein privaten Zwecken genutzt. Während dieser Anteil ansteigt, geht die Belegung der Gästehäuser für wissenschaftliche Tagungen und Seminare zurück.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience