Heitfeld-Preise für wissenschaftlichen Nachwuchs der RWTH Aachen

Auszeichnung für herausragende Leistungen in den Geowissenschaften.

Karl-Heinrich Heitfeld-Stiftung zeichnet jährlich Masterabsolventen und Promovierte der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der RWTH Aachen für herausragende Leistungen aus. Die Stiftung wurde 1994 von dem emeritierten Professor für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie und seiner Frau ins Leben gerufen. Heitfeld wurde 1970 an die Aachener Hochschule berufen und im März 1990 nach 20 Jahren emeritiert. Während dieser Zeit trug er wesentlich zur Entwicklung der Ingenieurgeologie in Deutschland bei.

Die 30. Preisverleihung fand im Rahmen einer Feierstunde im SuperC statt und wurde von Rektor Ulrich Rüdiger eröffnet.Karl-Heinrich Heitfeld, der am 3. November seinen 100. Geburtstag feierte, nahm an der Feierstunde teil. Professor Peter Kukla, Dekan der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik, überreichte die Urkunden.

Für ihre Dissertation ,,Complex Environmental Fate of Organic Pollutants in a Highly Anthropogenic Affected Meso-Scaled Catchment System - the Case Study Rur" wurde Dr. Christina Alina van der Marel geehrt. Sie promovierte am Lehrstuhl für Organische Biogeochemie in Geo-Systemen, betreut durch die Professoren Jan Schwarzbauer und Klaus Reicherter. Im Jahr 2020 wurde van der Marel schon einmal mit dem Heitfeld-Preis ausgezeichnet, damals war ihre Masterarbeit preiswürdig.

Julia Maria Becker, M.Sc., und, Anton Ziegon, M.Sc., erhielten jeweils für ihre Masterarbeiten den Heitfeld-Preis. Becker arbeitete zum Thema ,,Analyse der Expressivität von Klimagrößen auf Grundwasserganglinien und deren Simulation an Grundwassermessstellen im Tätigkeitsbereich des Erftverbandes (Niederrheinische Bucht)". Sie wurde betreut durch Professor Thomas R. Rüde vom Lehrund Forschungsgebiet Hydrogeologie und Renate Jaritz vom Erftverband.

Bei Professor Florian M. Wagner vom Lehrund Forschungsgebiet Geophysikalische Bildgebung und Prozessbeobachtung und Deyan Draganov von der TU Delft entstand die Abschlussarbeit von Ziegon. Titel seiner Arbeit ist ,,Minimum entropy constraints for 3D structurally-coupled joint inversion of near-surface geophysical data acquired at the Rockeskyller Kopf, Germany". Ziegon promoviert aktuell in Kanada und konnte daher an der Feierstunde nicht persönlich teilnehmen, wurde aber per Video zugeschaltet.