Mehltau-infiziertes Gerstenblatt: Gersten-Mehltau bildet ein weißes, watteähnliches Pilzgeflecht auf den oberirdischen Pflanzenteilen, das sich später grau-braun verfärbt. Echter Mehltau kann die meiste Zeit auf sexuelle Fortpflanzung verzichten. Stark befallene Blätter vergilben schnell und fallen ab. [weniger]
Die parasitären Pflanzenpilze pflanzen sich vor allem dann sexuell fort, wenn die Wirtspflanze ihre Abwehrmechanismen verbessert. Echter Mehltau, ein Pilzerreger der Kulturpflanzen schädigt, ist genetisch perfekt an seine Wirtspflanzen angepasst. Pflanzenbiologen der Universität Zürich und des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln haben entdeckt, dass sexuelle Fortpflanzung und neue Erbgutkombinationen offenbar für Mehltau meist einen Nachteil darstellen. Ungeschlechtliche Vermehrung ist für Mehltau dagegen wesentlich erfolgreicher, dennoch leistet sich der Pilz einen sexuellen Fortpflanzungszyklus. Mehltau-infiziertes Gerstenblatt: Gersten-Mehltau bildet ein weißes, watteähnliches Pilzgeflecht auf den oberirdischen Pflanzenteilen, das sich später grau-braun verfärbt. Echter Mehltau kann die meiste Zeit auf sexuelle Fortpflanzung verzichten. Stark befallene Blätter vergilben schnell und fallen ab.
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