Freier Zugang zu öffentlichen Archiven?

Vorstellungsvortrag der Gastprofessorin Sonia Combe am Frankreich-Zentrum der Freien Universität am 25. Oktober - Die französische Historikerin Sonia Combe hält am 25. Oktober die Antrittsvorlesung zu ihrer Gastprofessur am Frankreich-Zentrum der Freien Universität Berlin im Wintersemester 2012/13. Unter dem Titel ,,Der Zugang zu den öffentlichen Archiven im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" erörtert die Expertin für Archivpolitik, wie der Zugang zu öffentlichen Dokumenten insbesondere in staatlichen Archiven reguliert wird und welche Möglichkeiten und Grenzen für die Arbeit der Zeithistorikern damit verbunden sind. Der Vortrag ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Einsicht von Archivmaterial gestaltet sich durch gesetzliche Regelungen oder Fristen selbst für Wissenschaftler und Bürger oft schwierig. Dies zu akzeptieren sind Historiker weniger bereit, da die akademische Geschichtsschreibung ohne entsprechende Quellen jüngste Entwicklungen nicht einschließen kann. Die offiziellen Stellen in Frankreich und Deutschland reagieren darauf unterschiedlich, zum Beispiel durch Ausnahmeregelungen oder spezifisch eingerichtete Historikerkommissionen mit privilegiertem Zugang zu Dokumenten, die unter Verschluss gehalten werden. Sonia Combe analysiert die verschiedenen Möglichkeiten des Zugangs zu Archivmaterial und wertet die Folgen für die Geschichtsschreibung aus.
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