Ein Schuljahr im Ausland ist gut für die Entwicklung vieler Schülerinnen und... Foto: Anne Günther/FSU
Psychologen erforschen, welche Auswirkungen ein Schuljahr im Ausland für die Identitätsentwicklung bei Jugendlichen hat. Es gibt viele gute Gründe für Jugendliche, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen: Sie lernen andere Menschen und Kulturen kennen, verbessern ihre Sprachfähigkeiten, sie werden selbstständiger. Und sie erleben Identitätskrisen, die sie kurzzeitig erschüttern, schließlich aber nachhaltig stärken. Das fanden nun Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena heraus. Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes PIRATS - "Personality, Identity, and Relationship Experiences in Adolescent Trajectories" - befragten sie 741 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren, 457 von ihnen absolvierten ein solches Auslandsjahr. Über ihre aktuellen Ergebnisse berichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin "Developmental Psychology". " In der Regel schreitet die Identitätsentwicklung während des Erwachsenwerdens relativ geradlinig fort ", sagt Franz J. Neyer, der die Studie gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Henriette Greischel und Peter Noack durchgeführt hat. " Doch wir konnten zeigen, dass es in diesem Prozess auch auf und ab gehen kann.
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