’What is this thing called swing?’ Minimale zeitliche Verzögerungen der Downbeats von etwa 30 Millisekunden tragen maßgeblich zum Swing Feeling bei.
Minimale Verzögerungen bei den Downbeats bewirken das charakteristische Gefühl. 'What is this thing called swing?' Minimale zeitliche Verzögerungen der Downbeats von etwa 30 Millisekunden tragen maßgeblich zum Swing Feeling bei. Jazz muss Swingen - da ist man sich einig. Uneinig sind sich Jazzmusikerinnen und - musiker jedoch auch nach 100 Jahren noch immer, was genau das Swing-Feeling ausmacht. Mit einem gezielten Experiment und Datenanalysen an über 450 Jazz Soli haben Physiker des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation zusammen mit Psychologinnen und Psychologen der Universität Göttingen ein Geheimnis des Swing entschlüsselt. Sie wiesen nach, dass bestimmte systematische Abweichungen im Timing entscheidend zum Swing Feeling beitragen. Diese zeitlichen Abweichungen sind so gering, dass sie auch von professionellen Jazzmusikerinnen -musikerinnen nicht explizit wahrgenommen, sondern nur unbewusst eingesetzt werden.
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