Dieses Nahinfrarotbild der aktiven Galaxie NGC 1097, aufgenommen mit Naco im Jahr 2005, zeigt nie zuvor gesehene Details des komplexen Netzwerks von Filamenten, welche die äußeren Regionen mit dem Zentrum der Galaxie verbinden. Diese Beobachtungen haben den Astronomen neue Einsichten dazu verschafft, wie die supermassereichen Schwarzen Löcher im Zentrum von Galaxien mit immer neuer Materie gefüttert werden.
Die adaptive Optik am Very Large Telescope hat die astronomische Beobachtungstechnik revolutioniert. ,,Wunderbar, wie schön die Sterne funkeln!" Was Laien begeistert, treibt Astronomen zur Verzweiflung: Tausende oder Millionen von Lichtjahre hat die Strahlung kosmischer Objekte ungestört den Raum durcheilt. Und auf den letzten Kilometern wird sie von der Erdatmosphäre so gebeutelt, dass die Bilder in den Instrumenten zu unscharfen Abbildungen verschmieren. Doch die Forscher überlisten die Natur - mit Naco etwa, der ersten adaptiven Optik am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO). An dem System arbeiteten unter anderem die Max-Planck-Institute für Astronomie und für extraterrestrische Physik. Heute vor zehn Jahren ging Naco in Betrieb. Forscher ziehen eine eindrucksvolle Bilanz: vom ersten Porträt eines Exoplaneten bis zu Einblicken in die unmittelbare Nachbarschaft des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Galaxis.
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