DFG verlängert Förderung für Sonderforschungsbereich 1171 ’Affective Societies: Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten’

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Sonderforschungsbereich (SFB) 1171 ,,Affective Societies: Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten" für weitere vier Jahre. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus insgesamt neun Disziplinen der Sozial-, Geistesund Kulturwissenschaften setzen sich mit Affekten und Emotionen als grundlegende Momente des Sozialen auseinander. Sie betrachten diese als wesentliche Faktoren des Zusammenlebens in Gesellschaften des 21. Jahrhunderts. Der Sozialund Kulturanthropologe der Freien Universität Berlin und Sprecher des SFB 1171, Hansjörg Dilger, betont die hohe wissenschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung dieser Themen: ,,In der dritten Förderperiode wollen wir nicht nur die zentrale Rolle von Affekten und Emotionen für die Auseinandersetzung um Lebensformen, Selbstverständnisse und gesellschaftliche Institutionen untersuchen. Auch wollen wir aus interdisziplinärer Perspektive erforschen, wie Affekte und Emotionen selbst zur Streitsache in Konflikten um das gegenwärtige und zukünftige Zusammenleben werden." Am SFB 1171 beteiligt sind in der dritten Laufzeit neben der Freien Universität, der Charité - Universitätsmedizin Berlin und den Staatlichen Museen zu Berlin die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Zeppelin Universität Friedrichshafen. In seiner ersten Förderphase (2015-2019) hat der Verbund in grundlagentheoretischer Arbeit ein neues Verständnis von Affekten und Emotionen als relationales Bezugsgeschehen entwickelt.
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