Deutschland in der frühen Entwicklungsphase des weltweit größten Radioteleskops dabei
Das Square Kilometre Array (SKA) wird ein kilometergroßes Radioteleskop mit revolutionärer Technologie, dessen Bau in Südafrika und Australien geplant ist. Die SKA-Organisation plant den Bau des größten und bei weitem empfindlichsten Radioteleskops der Erde. Es wird Astronomen in die Lage versetzen, die Entstehung und Entwicklung der ersten Generationen von Sternen und Galaxien nach dem Urknall zu erforschen, die Natur der Gravitation zu untersuchen und vielleicht sogar Leben außerhalb der Erde zu entdecken. Deutschland ist nun das 10. Mitglied der Organisation zur Vorbereitung dieses internationalen Großprojekts geworden. "Deutschland hat einen exzellenten Ruf nicht nur in der radioastronomischen Forschung, sondern auch im Management und in der Umsetzung von Großprojekten und der damit verbundenen industriellen Entwicklung", hebt John Womersley, der Sprecher des Direktoriums der SKA-Organisation, angesichts der Mitwirkung Deutschlands hervor. ,,Die Erfahrung unserer deutschen Partner stellt einen erheblichen Vorteil für das SKA dar, vor allem, wo wir jetzt in die Vorbereitung der Konstruktionsphase für dieses begeisternde Projekt kommen." Als deutsche Vertreter im Direktorium der SKA-Organisation sind Beatrix Vierkorn-Rudolph, Unterabteilungsleiterin ,,Großgeräte und Grundlagenforschung, Sonderaufgabe ESFRI" im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Michael Kramer, Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie, einem der Institute der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), ernannt worden.



