Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger an der Freien Universität Berlin
Präsident der Freien Universität Berlin spricht sich für Flexibilität bei wissenschaftlichen Karrierewegen aus. Bei einem Besuch an der Freien Universität Berlin hat Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger sich bei einem Gespräch mit dem Präsidenten der Hochschule, Günter M. Ziegler, über eine mögliche Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ausgetauscht. Mit Blick auf die berufliche Laufbahn von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern plädierte die Bundesministerin und Bundestagsabgeordnete dafür, Betroffenen möglichst frühzeitig nach der Promotion Klarheit über eine dauerhafte Festanstellung an Universitäten zu bieten. Universitätspräsident Ziegler mahnte zugleich Flexibilität bei der Qualifikationsphase nach der Promotion an. Nach der Promotion müsse ein Zeitraum von drei bis fünf Jahren ,,dynamisch" gehalten werden, sagte der Präsident der Freien Universität Berlin, Günter M. Ziegler. Dadurch könnten unter anderem auch ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einfacher für Forschungsaufenthalte an Universitäten gewonnen werden. Bettina Stark-Watzinger kündigte einen Referentenentwurf zur Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetz für Anfang 2023 an.

