Sebastiano Bernuzzi zufolge bietet Jena die beste Umgebung, um seine Forschung voranzutreiben. Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Sebastiano Bernuzzi ist neuer Professor für Gravitationstheorie Vor mehr als einhundert Jahren sagte Albert Einstein ihre Existenz voraus: Gravitationswellen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit durch unser Universum bewegen und dabei Raum und Zeit in Schwingung versetzen. Sie entstehen durch jegliche Beschleunigung von Masse, doch ihre Vibrationen sind so unglaublich schwach, dass der Nachweis nur anhand von galaktischen Katastrophen wie aufeinanderprallenden Neutronensternen oder Supernova-Explosionen möglich ist. Erst drei Jahre ist es her, dass Gravitationswellen erstmals nachgewiesen werden konnten, die durch den Zusammenstoß zweier Schwarzer Löcher ausgelöst worden waren. Der Beweis gilt als Meilenstein in der Geschichte der Astrophysik. An den Vorarbeiten für den Nachweis haben auch Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena mitgewirkt. Dieses Team wird jetzt verstärkt durch Sebastiano Bernuzzi. Der 37-jährige Astrophysiker, der aus Italien nach Jena kam, ist Professor für Gravitationstheorie.
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