Auszeichnung ,,Rede des Jahres 2017" geht an DFG-Präsident Peter Strohschneider

Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen würdigt Plädoyer gegen populistische Vereinfachungen und alternative Fakten. Das Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen hat die Rede ,,Über Wissenschaft in Zeiten des Populismus" von Peter Strohschneider zur ,,Rede des Jahres 2017" gekürt. Bei der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am 4. Juli 2017 in Halle (Saale) hielt Strohschneider ,,ein engagiertes Plädoyer gegen populistische Vereinfachungen und alternative Fakten", begründete die Jury ihre Entscheidung. Konsequent habe der DFG-Präsident in seiner Rede mit den populistischen Strömungen in Deutschland, Europa und den USA abgerechnet. Zugleich liefere er eine überraschend kritische Analyse des gegenwärtigen Wissenschaftsbetriebs und mahne nachdrücklich eine selbstkritische Wissenschaftspraxis an, die sich falscher Versprechen enthalte. Desweiteren führte die Jury aus: Mit klarem analytischem Blick skizziert Strohschneider das Phänomen des populistischen Anti-Intellektualismus anhand treffender Beispiele und bezieht deutlich Stellung zur aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage. Strohschneider gelingt mit seiner präzise argumentierenden Rede eine bemerkenswerte Replik auf den Vertrauensverlust, dem sich die Wissenschaft im Jahr 2017 gegenübersieht.
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