Späher am Röntgenhimmel: Athena könnte die entscheidenden Antworten auf die Fragen liefern: Wie bildeten sich die großräumigen Strukturen aus gewöhnlicher Materie, die wir heute sehen? Wie wachsen schwarze Löcher und wie beeinflussen sie das Universum? [weniger]
Die europäische Raumfahrtagentur wählt für die nächsten Großmissionen jetzt Themen aus, an denen Max-Planck-Forscher maßgeblich mitwirken. Bei seiner heutigen Sitzung in Paris hat sich das wissenschaftliche Programmkomitee der europäischen Weltraumorganisation ESA für zwei Themen entschieden, an denen die Max-Planck-Institute für extraterrestrische Physik und für Gravitationsphysik maßgeblich beteiligt sind: ,,Das heiße und energiereiche Universum" sowie ,,Das gravitative Universum" mit den Projekten Athena und eLISA. Späher am Röntgenhimmel: Athena könnte die entscheidenden Antworten auf die Fragen liefern: Wie bildeten sich die großräumigen Strukturen aus gewöhnlicher Materie, die wir heute sehen? Wie wachsen schwarze Löcher und wie beeinflussen sie das Universum? Wie bildeten sich die großräumigen Strukturen aus gewöhnlicher Materie, die wir heute sehen? Wie sind schwarze Löcher gewachsen und wie prägten sie das Universum? Diese Fragen gehören zu den wichtigsten offenen Problemstellungen der modernen Astrophysik, und die nächste große ESA-Mission könnte die nötigen Antworten liefern. ,,Wir freuen uns sehr, dass die ESA das heiße und energiereiche Universum als eines seiner Hauptziele ausgewählt hat", sagt Kirpal Nandra, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. Nandra leitet eine internationale Kollaboration, die das Thema vorgeschlagen hat. ,,Unsere Arbeit ist damit aber noch längst nicht getan. Jetzt müssen wir daran arbeiten, ein Röntgenteleskop zu definieren, das uns die gewünschten Antworten liefern kann." Gewöhnliche Materie liegt im Universum größtenteils als heißes Gas vor.
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