Drohnenansicht der Ölpalmenplantage in Jambi, Indonesien, mit Turm zur Messung der N2O-Emissionen Foto: Annaggadipa R. Jambi
Drohnenansicht der Ölpalmenplantage in Jambi, Indonesien, mit Turm zur Messung der N2O-Emissionen Foto: Annaggadipa R. Jambi Forschungsteam klärt Lachgas-Emissionen einer Élpalmenplantage in Indonesien Die steigende Nachfrage nach billigen Élen und Fetten fördert seit Jahrzehnten die Ausdehnung von Élpalmenplantagen in tropischen Regionen. Um hohe Erträge zu erzielen, wird dort in der Regel massiv Dünger eingesetzt. Das gibt Anlass zur Sorge: Wenn Dünger in hohen Mengen oder zu ungünstigen Zeitpunkten ausgebracht wird, drohen Umweltprobleme - wie die Freisetzung von Distickstoffmonoxid (N2O), auch Lachgas genannt, das als starkes Treibhausgas zum Klimawandel beiträgt. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen zeigt nun, dass die Menge des produzierten N2O durch die Fotosynthese der Élpalmen und ihre Reaktion auf Umweltbedingungen beeinflusst wird. Aus den Erkenntnissen lassen sich Strategien zur Verringerung der N2O-Emissionen aus Élpalmenplantagen ableiten, etwa die Wahl geeigneter Standorte und optimal geplante Düngung. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Global Change Biology - Bioenergy erschienen. Die Forschenden untersuchten eine weiträumige Élpalmenplantage in der Provinz Jambi, Indonesien.
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