Microbes under power

In Mini-Bioreaktoren kontrollieren die Forschenden die Bedingungen der mikrobiel
In Mini-Bioreaktoren kontrollieren die Forschenden die Bedingungen der mikrobiellen Elektrosynthese. Foto: Ronja Münch/Leibniz-HKI
In Mini-Bioreaktoren kontrollieren die Forschenden die Bedingungen der mikrobiellen Elektrosynthese. Foto: Ronja Münch/Leibniz-HKI - Bei der mikrobiellen Elektrosynthese nutzen Mikroorganismen CO2 und Elektrizität, um zum Beispiel Alkohol zu produzieren. Wie dieser Prozess biologisch funktioniert, darüber wurde bisher jedoch nur spekuliert. Jenaer Forschende konnten nun erstmals experimentell bestätigen, dass Bakterien Elektronen aus Wasserstoff nutzen und mehr Chemikalien produzieren können als bisher bekannt. Mikrobielle Elektrosynthese ist vor dem Hintergrund von Klimawandel und Energiewende eine vielversprechende Technologie: Sie kann Kohlendioxid binden, als Treibstoff nutzbares Ethanol und andere organische Verbindungen produzieren und so Überschüssige Elektrizität speichern. Dennoch konnte die Technologie, die bereits seit über einem Jahrzehnt bekannt ist, bisher keinen nennenswerten Durchbruch erzielen. Laut Miriam Rosenbaum liegt das vor allem daran, dass ,, die Biologie hinter dem Prozess bisher als eine Art Black Box betrachtet wurde ".
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