Können Gesten das Erlernen von Fremdsprachen erleichtern?

Studie aus dem Arbeitsbereich Didaktik des Englischen an der Freien Universität Berlin zeigt positiven Einfluss durch den systematischen Einsatz von Handzeichen im Englisch-Unterricht. Von Lehrkräften gezielt eingesetzte Gesten können Kindern und Jugendlichen das Verstehen von grammatikalischen Regeln einer Fremdsprache erleichtern - zu diesem Schluss kommt eine neue Studie vom Institut für Englische Philologie der Freien Universität Berlin. Die Forscherin Natasha Janzen Ulbricht hat untersucht, wie unterschiedliche Handbewegungen zum prozeduralen Lernen während des Unterrichts beitragen können. Im Fokus standen dabei grammatikalische Morpheme im Englischen - also von der Grammatik vorgegebene Wortbestandteile wie etwa das Plural{-s} und das Possessivum{-s}. Im Rahmen der Studie wurde die neue Lehrmethode in einer Schulklasse erprobt. Bei anschließenden Tests zeigte sich, dass Kinder und Jugendliche die mithilfe von Gesten vermittelten grammatikalischen Regeln leichter verinnerlicht hatten und diese Regeln schneller anwenden konnten. Das Forschungsergebnis legt nahe, die Lehrmethode weiter zu verfeinern und bei der Ausbildung von Lehrkräften in der Fremdsprachendidaktik zu berücksichtigen.
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