Die TU Ilmenau entwickelt ein Verfahren für die Roboterchirurgie, das eine wesentlich effektivere Behandlung bösartiger Krebstumore ermöglichen wird
Die TU Ilmenau entwickelt ein Verfahren für die Roboterchirurgie, das eine wesentlich effektivere Behandlung bösartiger Krebstumore ermöglichen wird - In einem großangelegten Forschungsprojekt entwickelt die Technische Universität Ilmenau ein Verfahren für die Roboterchirurgie, das eine wesentlich effektivere Behandlung bösartiger Krebstumore ermöglichen wird. Mit einer Kombination von hochsensibler Sensorik, moderner Bildgebung und Künstlicher Intelligenz kann der Chirurg die Operation so präzise und gewebeschonend wie nie zuvor durchführen - die Heilungschancen des Patienten werden deutlich verbessert. Das Forschungsverbundprojekt ,,Sensorisierte Chirurgie" wird von der Carl-Zeiss-Stiftung für die nächsten sechs Jahre mit fünf Millionen Euro gefördert, von denen die TU Ilmenau 800. Euro erhält. Um bei einer Operation in der Präzisionschirurgie entscheiden zu können, wie der Roboter die Schnitte setzten soll, muss der Chirurg die Grenzen der Tumore auch mit vergleichbarer Präzision erkennen können. Operationsroboter wie das in Ilmenau von der Industrie entwickelte avatera-System erreichen beim Schneiden von Körpergewebe eine Genauigkeit von bis zu 0,1 Millimeter - in der Krebschirurgie jedoch nur theoretisch: Die derzeit zum Erkennen der Tumorgrenze verwendete weißlichtbild-gestützte Videoendoskopie ist so ungenau, dass in bis zu 30 Prozent der Fälle der Tumor nicht vollständig entfernt wird. Die Folge: Schlechtere Heilungs- und Überlebenschancen der Patienten.
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