Das Higgs-Teilchen wird zehn

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Ein Kollisionsereignis im Atlas-Detektor: Ein Higgs-Boson koppelt an ein Top-Qua
Ein Kollisionsereignis im Atlas-Detektor: Ein Higgs-Boson koppelt an ein Top-Quark © Bild: ATLAS/CERN
Ein Kollisionsereignis im Atlas-Detektor: Ein Higgs-Boson koppelt an ein Top-Quark © Bild: ATLAS/CERN - Die genaue Kenntnis des Higgs-Bosons könnte bei der Antwort auf große offene Fragen der Physik helfen Vor genau zehn Jahren vermeldeten die Experimente Atlas und CMS einen durchschlagenden Erfolg: Nicht einmal drei Jahre nach dem Start des Large Hadron Collider (LHC) am Cern war das letzte fehlende Steinchen im Standardmodell der Teilchenphysik gefunden: Das Higgs-Boson, eine Art Botschafter des Higgs-Feldes, das allen Materieteilchen Masse verleiht. Zum Higgs-Geburtstag ziehen Physikerinnen und Physiker eine Bilanz, welche Erkenntnisse sie bislang gewonnen haben und welche Einsichten noch zu erwarten sind. Der 4. Juli 2012 stand ganz im Zeichen des Higgs-Bosons: Die Teilchenphysik jubelte über ihren Erfolg - und es gab kaum eine Zeitung oder eine Nachrichtensendung, die nicht über die Entdeckung berichtete. Nachdem das Theoretiker-Trio Peter Higgs, Robert Brout und François Englert das Elementarteilchen bereits in den 1960er-Jahren vorhergesagt hatten, dauerte es fast 50 Jahre, bis die passende Suchmaschine fertig war: Der Beschleunigerring LHC mit den Experimenten Atlas und CMS. Dort finden Proton-Proton-Kollisionen statt, in deren Trümmern Physikerinnen und Physiker mit Erfolg nach Spuren des vorhergesagten Higgs-Teilchen gesucht haben. Mit dem Higgs-Boson machte die Teilchenphysik ihr Standardmodell komplett: Zwölf Materieteilchen, vier Austauschteilchen und als Schlussstein das Higgs-Boson - das einzige Teilchen ohne Eigendrehimpuls (Spin).
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