Chemische Verschmutzung bedroht die Artenvielfalt

 (Bild: Pixabay CC0)
(Bild: Pixabay CC0)
(Bild: Pixabay CC0) - Forschende der TU Wien und der RWTH Aachen fordern, mehr Umweltschadstoffe im Artenschutz zu berücksichtigen. Die Verschmutzung der Umwelt mit Chemikalien bedroht die Artenvielfalt. Die Komplexität dieser Verschmutzung werde von Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern bisher aber unzureichend erfasst - das schreibt ein internationales Forschungsteam um Professor Gabriel Sigmund von der Universität Wien, Professor Andreas Schäffer, Lehrstuhl für Umweltbiologie und -chemodynamik der RWTH Aachen, und Ksenia Groh vom Wasserforschungsinstitut Eawag (Dübendorf, Schweiz) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ,,Science". Sie appellieren an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Forschende, mehr Chemikalien als bisher vorgesehen in den Blick zu nehmen. Ihr Beitrag erscheint kurz vor den internationalen Verhandlungen zu einem neuen Biodiversitätsabkommen, dem ,,post-2020 Global Biodiversity Framework". Diese finden ab dem 21. Juni in Nairobi (Kenia) statt. ,,Im Entwurf zu dem Abkommen wird chemische Verschmutzung zwar erwähnt, er berücksichtigt jedoch nur Nährstoffe, Pestizide und Plastikmüll und greift damit zu kurz," erklärt Umweltwissenschafter Gabriel Sigmund.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience