Wie Diphosphor für chemische Reaktionen nutzbar wird

Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelang nun erstmalig, P2 bei Raumt
Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelang nun erstmalig, P2 bei Raumtemperatur zu stabilisieren, und zwar durch Bindung an zwei Platinatome. Foto: H. Verplancke
Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelang nun erstmalig, P2 bei Raumtemperatur zu stabilisieren, und zwar durch Bindung an zwei Platinatome. Foto: H. Verplancke Forschungsteam aus Göttingen und Frankfurt gelingt Stabilisierung des hochreaktiven Moleküls Chemische Synthesen von neuen Wirkstoffen oder Funktionsmaterialien basieren auf der Verwendung molekularer Bausteine. Diese müssen gleichzeitig reaktiv, aber auch stabil genug sein, um den gezielten Einbau in größere Moleküle zu ermöglichen. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen und der Goethe-Universität Frankfurt hat nun am Beispiel des Diphosphor-Moleküls (P2) gezeigt, wie solche äußerst instabilen Verbindungen gezielt für chemische Reaktionen eingesetzt werden können. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift CHEM erschienen. ,,Die ausgeprägten Unterschiede der Elemente Stickstoff und Phosphor beschäftigen Chemikerinnen und Chemiker schon seit Langem", sagt Sven Schneider vom Institut für anorganische Chemie der Universität Göttingen. ,,Trotz ihrer direkten Nachbarschaft im Periodensystem der Elemente sind ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften sehr verschieden." So liegt zum Beispiel Stickstoff als sehr stabiles zweiatomares Gas N2 vor und ist Hauptbestandteil der Erdatmosphäre.
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