Wie der Schwimmfarn dem Regen standhält

Ein Wassertropfen liegt auf einem Blatt des tropischen Schwimmfarns Salvinia mol
Ein Wassertropfen liegt auf einem Blatt des tropischen Schwimmfarns Salvinia molesta.
Ein Wassertropfen liegt auf einem Blatt des tropischen Schwimmfarns Salvinia molesta. Der tropische Schwimmfarn Salvinia molesta hat ausgeklügelte Strukturen entwickelt, um auch bei starken Regenfällen das Wasser zügig von seinen Blättern abperlen zu lassen. Dadurch werden die an der Wasseroberfläche schwimmenden Blätter entlastet, aber vor allem auch die Spaltöffnungen für den Luftaustausch frei gehalten. So kann der Farn ungehindert Kohlendioxid aufnehmen für die Fotosynthese. Das wurde in einem interdisziplinären Kooperationsprojekt zwischen Professor James Nebelsick und Wilfried Konrad aus den Geowissenschaften der Universität Tübingen und Anita Roth-Nebelsick vom Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart bei Experimenten mit künstlichem Regen festgestellt. Das Team verfolgte den Weg auf die Blätter aufklatschender Wassertropfen mit Hochgeschwindigkeitskameras. Die effizient an Regenfälle angepassten Blattstrukturen könnten zum starken Wachstum und der schnellen Ausbreitung des Schwimmfarns beitragen.
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